03.02.2011: Hängepartie um den A-8-Ausbau Augsburg–Ulm : Widerspruch gegen Vergabe-Entscheidung

Knapp zwei Monate nach der Fertigstellung des A-8-Ausbaus vom Augsburg Richtung München hängt das Anschluss-Projekt Augsburg–Ulm in der Warteschleife. Hintergrund ist nach Information der IHK Schwaben, dass ein im Vergabeverfahren unterlegenes Konsortium über Fachanwälte eine Vergaberüge eingelegt hat. Wie lange die juristische Prüfung dauert, ist noch nicht absehbar.

 

Zunächst war erwartet worden, dass das Bundesverkehrsministerium nach Ablauf der 14-tägigen Einspruchsfrist Mitte Januar öffentlich bekanntgeben würde, welches Konsortium die 58 Kilometer Ausbaustrecke nach dem privatwirtschaftlichen Betreibermodell (PPP) errichten und dafür 30 Jahre lang einen Anteil der dort anfallenden Maut-Einnahmen erhalten soll.

 

Nach längerem Tauziehen zwischen dem Finanz- und dem Verkehrsministerium hatte der Bund die Anschubfinanzierung kurz vor Weihnachten freigegeben. Einzelheiten hierzu siehe hier.

Foto: Kampagne "A8 Ausbau jetzt"

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